Gastbeitrag #06 – Beatsteaks: BoomBox

Ihr Lieben,

heute darf ich wieder einen Gastbeitrag mit euch teilen. Er kommt von Jessi. Aber genug meiner Worte, hier kommen ihre:

Was soll ich sagen, wer schreibt schon nicht gern über Dinge die er liebt? Ich kann mir auf jeden Fall nichts Besseres vorstellen, also konnte ich wohl schlecht nein sagen zu Mara.

Fragt man mich, was man grad hören soll, ist die Antwort immer ,,Boombox’’. Und wenn ich immer sage, mein ich das auch so, fragt Mara! Also ja Hey, ich erzähl euch heut ein bisschen was über das Album ,,Boombox’’ von den Beatsteaks.

Wer ich bin? Jessica, 19 Jahre jung und es gibt eigentlich nur 3 Dinge die mein Leben beeinflussen: meine Mama, die Musik und mein Hang für Toleranz zu kämpfen.

Am Anfang wusste ich gar nicht, ob ich echt was von den Beatsteaks nehmen soll, weil jetzt mal ehrlich, wir lieben Mara doch alle genau wegen ihrer Liebe zu den Jungs. Aber krampfhaft was Anderes suchen? Kommt Mara nicht in die Tüte, also darf ich euch heut noch ein bisschen mehr vorschwärmen über die Berliner Jungs.

Bisschen Fakten zu Beginn: Boombox erschien am 28. Januar 2011, erreichte Platz eins in den Charts (obwohl die Charts eigentlich niemanden jucken) und war das sechste Album der Band. Ich finde Fakten allerdings ziemlich langweilig, also war das grad eher für euch, nicht für mich. Kommen wir nun also endlich zu meiner Bindung zu diesem Album.

2011 war vor 5 Jahren, man da war ich 14! Krass wie lange ich die schon höre. Ich glaub es gibt für mich kein Album, welches meine Seele so kuriert. Es gibt so viele Erinnerungen die hochkommen, wenn ich Boombox höre. Ne Nacht am Hamburger Bahnhof auf der Treppe, meine erste eigene Demo, der 18. Geburtstag von meinem besten Freund, etliche Flixbusfahrten, Rocco del Schlacko Festival, an das Überwinden der ersten große Liebe oder bzw und vor allem das Konzert im Monarch. Ich glaube ja, dass der Abend im Monarch dieses Album für immer in meinem Herz verankert hat. Könnte man also auch sagen, dass Mara es dort verankert hat. (Mein ewiger Dank gilt für immer dir, Mara). Wenn ich ehrlich bin, würd ich mir gern jede einzelne Zeile aus diesem Album auf meine Haut stechen lassen. Eine hat es zumindest schon mal geschafft. Im vergangenen Jahr habe ich mir die Zeile ,,no mountain high enough’’ verewigen lassen und ja, dieser Song allein sagt doch schon alles. Falls du jetzt nicht weißt aus welchem Song diese Zeile kommt, ich kläre dich natürlich auf. ,,Under a clear blue sky’’ heißt der Song, meiner Meinung nach der eine Song der einem enorm viel Kraft, Mut und Stärke gibt. Irgendwie ein Alleskönner.

Wo wir schon bei Songs fürs Herz sind: ,,I don’t care as long as you sing’’ erinnert mich immer an meine Verbindung zu Arnim und Campino, meine persönlichen Helden. Seit ich denken kann, gibt es die Beiden in meinem Leben. Ist das nicht ne schöne Vorstellung?

Weil alle guten Dinge eben drei sind, würd ich euch gern noch einen Song mit einer besonderen persönlichen Bedeutung von mir bestücken. Unzwar: ,,Summer’’. Der Song erinnert mich an meine Schwester und eine sehr uncoole Phase in unserer Beziehung aber wie singt Arnim so schön: ,,don’t care about the past, today we make it last.’’ Also falls euer Leben grad nicht so geil läuft, dann einfach den Song aufdrehen und laut mitschreien. Hilft, garantiere ich.

Manche von euch denken sich jetzt vielleicht: Man die ist so jung, als ob die die schon solange hört.
Und da gibt es nur ein Wort zu sagen: Doch.

Die Beatsteaks sind für mich Kindheit, Jugend und mittlerweile Teil meines Erwachsen werden. Das macht mich übrigens sehr froh, weil es eine Konstante in meinem Leben ist, ja wie meine Mama könnt man sagen. Und vielleicht war das ein absolut kitschiger Vergleich aber jeder von uns hat wohl eine Band, die mit ihm wächst. Mit uns alt wird. Die einen verlieren diese vielleicht irgendwann aus den Augen, weil die Ansichten und der Geschmack sich verändern. Tja, und die Anderen verlieben sich wohl immer mehr in diese Musik.

Apropo alt werden, die Jungs sind zwar nicht mehr die Jüngsten aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie uns noch viele Jahre mit Musik bereichern werden. Weil jetzt mal unter uns: Was wäre schön die Musikwelt ohne die Beatsteaks.

Songs die mich immer retten: